TRAUER

Trauer bezeichnet die Zeit, die es braucht um einem Verlust zu verarbeiten. Mit Trauer ist aber auch der seelische Schmerz über den Verlust eines nahestehenden Menschen oder ein Unglück gemeint. In beiden Fällen ist es ein Verarbeitungsprozess – zeitlich, körperlich und seelisch. Gefühle wie Einsamkeit, Hilflosigkeit, Ohnmacht, Beklemmung, Angst, Wut, Zorn, aber auch Erleichterung können hochkommen. Magenschmerzen, Schüttelfrost, Atemnot, Müdigkeit, Lärmempfindlichkeit können durch Trauer ausgelöst werden.

Trauer ist erstmal keine Krankheit. Trauer ist ein wichtiger Prozess, um den Verlust eines Menschen verarbeiten zu können. Unverarbeitete Trauer-Phasen können jedoch Depressionen und seelische Schäden auslösen. Wenn ein Mensch unverhältnismäßig lange trauert, man den Tod des geliebten Menschen einfach nicht akzeptieren kann, das Gefühl aufkommt, ein Teil seiner selbst verloren zu haben, ein Unfähigkeit bemerkt, positive Gefühle wahrzunehmen und man sich mehr und mehr aus dem Leben zurückzieht, sollte man sich jemanden anvertrauen.